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17.01.2017

Palmöl in der Metallindustrie

Ein Bericht von Ariane Paninski

Palmöl und Palmkernöl finden bei der Nahrungsmittel- und Reinigungsmittelherstellung Anwendung und auch bei der Herstellung von Biodiesel spielt das Öl aus dem Kern der Ölpalme (Elaeis guineensis) eine große Rolle. Dies sind Fakten, die viele von uns bereits wissen dürften. Doch kaum jemand weiß bisher, dass Palmöl und Palmkernöl auch in der Metall- und Metall-verarbeitenden Industrie eingesetzt werden: So finden sie bei der Herstellung von Aluminium, ohnehin ein Industriezweig mit nicht gerade positiven Nebeneffekten, Anwendung. Genutzt werden sie als Walz- und Tiefziehfett bei der Herstellung von Alublechen, um die Reibung zwischen dem Blech und dem Walzwerk zu verringern und ein Anhaften des Bleches an sich selbst zu verhindern, sowie bei der Herstellung von Phosphoraluminiumbronze (genutzt für z.B. Schiffspropeller, Zahnräder, Antriebswellen). Dort wird Palmöl als Flussmittel verwendet. Werden Eisenbleche mit Zinn beschichtet, benutzt man das Palmöl, um überschüssiges Zinn wieder aus dem Prozess zu entfernen.

Abbildung: Derzeitige Nutzung von Palmöl in Deutschland und Produktion pflanzlicher Öle weltweit

 

Zwar macht der Anteil des Palmöls und Palmfetts, welches für die industrielle Verwendung genutzt wird, nur einen Anteil von 17% am Gesamtverbrauch aus (zum Vergleich: 33% des Gesamtverbrauchs fallen in der Nahrungsmittelindustrie an). Dennoch zeichnen sich auch in der Metallindustrie ganz klar steigende Tendenzen im Verbrauch ab:

Im Jahre 1985 wurden allein in den USA 300.000 Tonnen Palmöl bzw. Palmkernöl als Schmiermittel, Korrosionsschutz und Ölzusatzstoff in der Metallindustrie verwendet.

Betrachtet man die derzeitige Entwicklung auf dem Weltmarkt, ist zu erwarten, dass der Verbrauch an Palmöl und Palmkernöl in der Metallindustrie bis zum Jahre 2022 auf 209 Millionen Tonnen anwachsen wird.

 

Beim Antrieb von Maschinen (Verkehr, Produktion) wird Palmöl als Kraftstoff oder Kraftstoffzusatz benutzt, um die Metalle (v.a. Aluminium, Kupfer und Schmiedestahl) von Motoren und anderer Maschinenteile vor Korrosion zu schützen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um „frisches“ Palmöl handeln, sondern auch wiederverwertetes Altöl (UPO, „used palm oil“), welches Anwendung als Frittierfett fand, kann genutzt werden. Somit kann zumindest ein kleiner Beitrag in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz geleistet und auch der steigenden Nachfrage in der Metallindustrie nachgekommen werden. Geeignet ist Palmöl oder UPO nur für Motoren mit niedriger Umdrehungszahl (maximal 500 rpm), für Motoren mit höherer Umdrehungszahl wird aus dem Palmöl Biodiesel hergestellt.

In der Pulver-Metallurgie finden Abfallprodukte aus dem Malaysischen Ölpalmenanbau Verwendung: Anstelle von Siliziumcarbid (SiC), Tonerde, Graphit, Zirkon oder bestimmten Schichtsilikaten geht man seit einigen Jahren dazu über, ein Kohlenpulver aus der Palmkern-Schale zu benutzen, um Aluminium-Verbundwerkstoffe, die dann als Verschleißteile genutzt werden, zu härten. Dieses spezielle Kohlepulver nennt man Palmöl-Klinker (palm oil clinker). Des Weiteren dient der Palmöl-Klinker als festes Gleitmittel an Kontaktflächen von Metallen und verhindert die Ausbreitung von Oberflächenrissen.

 

16.09.2016

Reaktion auf die WWF-Studie „Auf der Ölspur“

Vor einigen Tagen hat der WWF eine umfangreiche Studie zum Thema Palmöl herausgebracht. An dieser Stelle möchten wir sowohl einige Schlussfolgerungen des WWF als auch die Artikel zahlreicher Zeitungen kritisieren.

Die Kernaussage der WWF-Studie ist, dass Palmöl eine weitaus geringere Fläche zum Anbau brauche als vergleichbare Pflanzenfette. Palmöl sei somit effizienter als etwa Kokos- oder Rapsöl. In dieser Hinsicht hat der WWF absolut Recht – Palmöl zu ersetzen und stattdessen für beispielsweise Kokosöl noch mehr Primärwald zu roden macht keinen Sinn.

Problematisch wird die Studie insbesondere was ihre Interpretation durch die Medien betrifft. An dieser Stelle eine Auswahl an Überschriften von Artikeln zur Studie:

  • „Verzicht auf Palmöl hilft nicht“ (Badische Zeitung)
  • „Palmöl lässt sich nicht ersetzen“ (junge Welt)
  • „Kauft wieder Palmöl! Im Ernst?“ (Die Zeit)
  • „WWF-Studie - Palmöl-Ersatz ist auch keine Lösung“ (Deutschlandfunk)
  • „Kein Palmöl ist auch keine Lösung“ (Tagespost)
  • „Ersatz von Palmöl riskant“ (Morgenweb)
  • „Umstrittenes Palmöl: Ersatz ist keine Lösung“ (Passauer Neue Presse)

Eines haben alle Überschriften und leider auch die entsprechenden Artikel gemeinsam: Sie sind nicht differenziert genug und stellen die Erkenntnisse des WWF falsch dar.

Der WWF spricht sich für einen stärkeren Verzicht auf Pflanzenöle (auch Palmöl) aus, wer also verzichtet tut dem Regenwald natürlich etwas Gutes. Außerdem gilt: Wer ein palmölfreies Produkt kauft, dass etwa mit heimischen Ölen wie Raps- oder Sonnenblumen- hergestellt wurde, macht auch alles richtig. Nur weil andere Pflanzenöle noch viel schlechter für die Umwelt sind, heißt das noch lange nicht, dass Palmöl umweltfreundlich ist.

Eine weitere Aussage, welche von den Medien aufgegriffen wurde, ist, dass längst nicht alle Produkte heute palmölfrei produziert werden können. Das stimmt, allerdings gilt für einen Großteil aller Produkte und für fast alle Lebensmittel, dass Palmöl ersetzbar ist. Schwierig aber nicht unmöglich (siehe z.B. Good Soaps) ist die Substitution bei Reinigern, wo adäquate Ersatzstoffe noch gefunden werden müssen. Aber: auch hier wird viel geforscht, vielversprechende Ergebnisse gab es erst kürzlich bei Tests mit Mikroalgen.

Unsere Kritik an der WWF-Studie selbst macht sich vor allem an einem Punkt fest: Sie spricht sich nicht deutlich genug gegen Palmöl aus und geht zu wenig auf die ökologischen und sozialen Probleme ein, die mit dem Anbau verbunden sind. Außerdem befürwortet der WWF den Kauf von RSPO zertifiziertem Palmöl, einem Standard der viel zu lasch ist und kaum kontrolliert wird.

Unser Fazit in Form einiger Richtigstellungen:

  • · Der Verzicht auf Palmöl hilft sehr wohl. Eine langfristig sinkende Nachfrage verhindert die Abholzung weiterer Regenwaldflächen.
  • · Palmöl lässt sich ersetzen. Schon heute gibt es palmölfreie Alternativen zu fast allen Produkten, ein „palmölfreies Leben“ ist möglich.
  • · Nein, man sollte nicht wieder Palmöl kaufen. Für Menschen, Tiere und die Umwelt ist es immer noch genauso schlecht wie vorher.
  • · Das RSPO-Siegel ist ein Greenwashing-Siegel auf das man sich nicht verlassen kann.
  • · Kein Palmöl ist eine Lösung, unabhängig davon wie viel schlechter andere Öle für die Umwelt wären.

 

17.06.2016

Gesundheitsgefährdende Stoffe im Keksregal

Naturschutzstiftung findet heraus: mindestens 60% der Produkte im Keks- und Gebäcksortiment deutscher Supermärkte enthalten gesundheitsschädigendes Palmöl.

Katastrophale Umweltschäden, die der exzessive Palmölanbau in den Tropenländern verursacht, wurden erst kürzlich wieder bei den verheerenden Bränden in Indonesien im Herbst 2015 weltweit diskutiert. Doch dies sind nicht die einzigen Folgen des massiven Einsatzes von Palmöl: Auch die Gesundheit der Verbraucher ist unmittelbar in Gefahr. Glycidylester und 3-Monochlor-1,2-propandiol (kurz 3-MCPD) sind in Palmöl und Palmfett in deutlich höheren Konzentrationen als in allen anderen pflanzlichen Fetten und Ölen enthalten. Beide entstehen bei der Verarbeitung von Lebensmitteln, insbesondere Pflanzenölen. Die daraus resultierende Gesundheitsgefährdung bestätigte am 3. Mai eine Studie der European Food Safety Authority (EFSA).

Freies und esterifiziertes 3-MCPD hat bei Ratten bei häufiger Zuführung zu Nierenschäden und gutartigen Tumoren geführt. Noch bedenklicher ist allerdings die Toxizität von Glycidol, welches nach der Aufnahme und Aufspaltung von Glycidylester entsteht. Glycidol ist nachweislich genotoxisch und karzinogen, verändert also das menschliche Erbgut und ist krebserregend.

Der SAVE Wildlife Conservation Fund führte im Rahmen der Kampagne ZeroPalmöl einen umfangreichen Supermarkt-Test mit anschließendem Ranking durch. Dabei wurden die Supermärkte mit dem höchsten prozentualen Anteil an palmölfreien Produkten am besten bewertet. Da Glycidylester und 3-MCPD vor allem für Kinder und Jugendliche gesundheitsschädlich sein können, wählte SAVE als exemplarische Produktkategorie „Kekse und Gebäck“ - beliebt vor allem in dieser Zielgruppe - aus.

Tabelle: Anzahl und prozentualer Anteil palmölfreier Produkte in der Beispielkategorie „Kekse und Gebäck“ pro Unternehmen

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Die Ergebnisse zeigen: Mehr als jedes zweite Produkt kann der Verbraucher nicht ohne Bedenken in seinen Einkaufswagen legen – auch nicht in den Biosupermärkten.

Mehr Details zum Supermarkt-Ranking finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung

 

25.05.2016

ZeroPalmöl – kostenlose App für nachhaltiges Einkaufen

Der SAVE Wildlife Conservation Fund (Wülfrath) hat im Rahmen seiner ZeroPalmöl-Kampagne eine kostenlose App entwickelt, mit deren Hilfe Verbraucher palmölfreie Einkaufsalternativen aufrufen können. Das Programm bietet mit wenigen Klicks über 5.000 Produkte ohne Palmöl von über 200 Herstellern. Es gibt die App sowohl für Android- als auch iOS-Betriebssysteme.

Mit dem digitalen Ratgeber für unterwegs können sich Verbraucher aber nicht nur palmölfreie Produkte anzeigen lassen. Verschiedenfarbige Augensymbole kennzeichnen die Hersteller und ermöglichen dem Verbraucher so auf einen Blick zu erkennen, ob der Hersteller in seinem Sortiment andere Artikel mit z.B. Bio-Palmöl oder RSPO-zertifizierten Palmöl produziert oder ob er sich in der Umstellungsphase auf Palmölalternativen befindet.

Zur vollständigen Pressemitteilung gelangen Sie hier

 

22.04.2016

Leitfaden für eine Projektwoche: "Regenwald und Palmöl - was hat das miteinander zu tun?"

Inspiriert durch eine Leipziger Grundschule, die Anfang des Jahres eine Projektwoche zum Regenwaldschutz durchgeführt hat, wollen wir es vielen anderen Lehrern und Schülern ermöglichen, sich ebenfalls mit dem Thema "Regenwald und Palmöl" zu beschäftigen. Unsere Freiwillige Jasmin hat daher einen tollen Leitfaden für eine Projektwoche für Schüler der Klassen 4-6 entwickelt, inklusive spannender Quizfragen. Pädagogen, denen die Zeit oder das Hintergrundwissen für die Ausarbeitung solch einer Projektwoche fehlt, sind mit diesem Leitfaden und den darin enthaltenen Links und Informationen gut ausgestattet. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, wenden Sie sich gerne an uns unter zentrale@zeropalmoel.de oder l.schwarzer@save-wildlife.org. Natürlich freuen wir uns auch über Anregungen und Kritik.

Leitfaden zur Projektwoche "Regenwald und Palmöl - was hat das miteinander zu tun?"

Quiz "Regenwald und Palmöl"

 

05.03.2016

Veg Life Enterprise unterstützt ZeroPalmöl

Der Online-Versand der Firma Veg Life Enterprise, der im März 2016 an den Start ging, bietet aus Überzeugung ausschließlich palmölfreie Bio-Produkte an. Zudem ist das gesamte Sortiment 100% vegan. Warum gleich drei Kriterien für das Sortiment? Die Shop-Inhaberin, Cordula Jaskulla, antwortet: "BIO gibt mir persönlich und auch meinen Kunden die Sicherheit, keine genveränderten Lebensmittel zu essen. Um Palmölplantagen anzulegen, werden Regenwälder abgeholzt und abgebrannt, wodurch Unmengen an Treibhausgas und unsägliches Leid für die dort lebenden Tiere und Menschen entstehen. Da ich selber vegan lebe, war für mich schnell klar, ein rein veganes Sortiment zu bieten. Es gibt eine so reichhaltige Auswahl an tierleidfreien Produkten, die super lecker und gesund sind, dass ich überzeugt davon bin, für jeden Geschmack das Richtige anbieten zu können. Wir haben uns bewusst für die Kombination BIO, palmölfrei und vegan entschieden, weil wir überzeugt sind, dass die Zukunft so sein wird und muss."

Wir begrüßen das sehr und freuen uns außerdem über einen weiteren, großzügigen Bonus: Veg Life Enterprise ist nämlich nicht nur ein wichtiger Mitstreiter im Kampf gegen die Regenwaldabholzung, sondern unterstützt auch noch unsere Arbeit. Denn für jedes Paket, das an Kunden verschickt wird, werden 50 Cent an SAVE gespendet! Vielen herzlichen Dank!

www.veglifeenterprise.com

 

02.03.2016

Stellungnahme SAVE Wildlife Conservation Fund

Aus gegebenem Anlass nehmen wir Stellung zu fälschlich gestellten Anschuldigungen bezüglich unserer App "ZERO - PoP-Produkte ohne Palmöl".

Stellungnahme

 

12.01.2016

Selbst aktiv werden

Wir suchen Freiwillige, die uns bei der ZeroPalmöl-Kampagne unterstützen!

Informationen zu Tätigkeitsbereich und Bewerbung:

Ausschreibung "Freiwillige gesucht"   

 

15.12.2015

ZeroPalmöl-App jetzt in der Android- und iPhone-Version erhältlich

Das Warten hat ein Ende, unsere App ist jetzt auch für Android verfügbar!

Im Google Play Store oder im App Store einfach über die Suche "ZeroPalmöl" oder "PoP - Produkte ohne Palmöl" eingeben und kostenfrei herunterladen

oder einen der folgenden Links benutzen:

Die ZeroPalmöl-App im Google Play Store.    Zur iPhone-Version der App geht es hier.

 

Wir konnten außerdem unsere Datenbank erneut erweitern. Sie enthält nun bereits 4.833 palmölfreie Produkte von 211 Herstellern.

Alle Hersteller sind entsprechend der Palmölnutzung in ihren anderen Produkten mit speziellen Augenfarben gekennzeichnet.

Erläuterungen zu den Augenfarben können der Datenbank entnommen werden.

 

19.11.2015

Alarmierendes Gerichtsurteil gegen Umweltaktivisten in Kamerun

Wie Palmöl-Investor Umweltschützer zum Schweigen bringen und selbst Klagen in Höhe von 45 Mio. EUR abwenden will

Von SAVE Wildlife Conservation Fund

Hintergrund des Prozesses gegen den kamerunischen Umweltaktivisten Nasako Besingi ist dessen Protest gegen die Errichtung einer großflächigen industriellen Palmölplantage im Südwesten Kameruns durch die lokale Tochtergesellschaft SG SOC Ltd. (Sithe Global Sustainable Oils Cameroon Limited) des US-Agrarindustrieunternehmens Herakles Farms.

Das Projekt mit einer Größe von 20.000 bis 70.000 Fußballplätzen zerstört dichte Regenwaldgebiete, die den Lebensraum einer Vielzahl bedrohter Arten und einen der 25 Biodiversitäts-Hotspots der Erde darstellen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

 

 Herakles

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nasako Besingi © SAVE

 

19.10.2015

SONNENTOR ist jetzt palmölfrei

Alle Produkte des Herstellers SONNENTOR sind nun palmölfrei.

Lesen Sie hier das Statement des Herstellers

 

26.08.2015

ZeroPalmöl bei den Artenschutztagen im Allwetterzoo Münster

Am 29. und 30. August finden die Zoo- und Artenschutztage im Allwetterzoo Münster statt. SAVE wird mit der  Kampagne ZeroPalmöl am Sonntag, den 30. August, von 10 bis 17 Uhr vor Ort sein. Denn was bedeutet Artenschutz schon ohne die Erhaltung von Lebensraum? An unserem Stand informieren wir gerne ausführlich über die Palmöl-Problematik und freuen uns auf Ihren Besuch!

 

24.08.2015

Aktualisierung unserer Datenbank

Die Problematik mit Palmöl ist mittlerweile weit bekannt. Doch wer bewusst auf Palmöl verzichten möchte, muss im Supermarkt manchmal lange suchen, um ein passendes Produkt zu finden. Daher sind wir ständig dabei unsere Datenbank zu erweitern, in der Sie kostenlos, problemlos und schnell Lebensmittel, Kosmetikartikel, Reinigungsmittel sowie Tiernahrung und viele weitere Produkte finden können, alle palmölfrei und bis auf das Tierfutter vegetarisch.  In den letzten Wochen haben wir wieder über 400 neue Produkte hinzugefügt. So finden Sie jetzt schon insgesamt über 4.500 palmölfreie Produkte online und in unserer App PoP – Produkte ohne Palmöl.

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14.08.2015

ZeroPalmöl - der Flyer zur Kampagne

Unser Kampagnen-Flyer ist fertig und druckfrisch zum Downloaden

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10.12.2014

Hersteller unter Zugzwang - Am 13. Dezember tritt die Kennzeichnungspflicht für Inhaltsstoffe in Kraft

Von SAVE Wildlife Conservation Fund

Es ist bekannt, dass die Palmölgewinnung ein Hauptgrund für die Abholzung der Regenwälder ist. Jährlich gehen etwa 12,55 Millionen Hektar –was einer Fläche von rund 17,5 Millionen Fußballfeldern entspricht– auf das Konto der Palmölgewinnung; Tendenz weiter steigend.

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16.07.2014

When Wall Street Went to Africa

By Christiane Badgley

A New York tycoon won a sweetheart deal to build a massive "sustainable" palm oil plantation in Cameroon. What followed were accusations of intimidation, corruption, bribery, and deceit.

PDF-Download

Plantage von Herakles Farms © SAVE

 

27.06.2014

Weitere Abholzungen in Indonesien

Palmöl-Gigant Wilmar plant trotz eigener Null-Entwaldungs-Richtlinie weitere Abholzungen in Indonesien

Wilmar International ist Asiens führender agroindustrieller Konzern und mit über einem Drittel der weltweiten Produktion, zudem der größte Vertreiber von Palmöl. Das tropische Öl steckt laut WWF in jedem zweiten Supermarktprodukt und ist somit einer der marktführenden Inhaltsstoffe der heutigen Zeit. Für seinen Anbau müssen aber immer wieder große Regenwaldgebiete weichen, da die vorhandenen Anbauflächen den steigenden Bedarf nicht mehr decken können. Auch Wilmar wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Vorwürfen der Umweltzerstörung konfrontiert.

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Abb. 1: Mangroven haben sich auf tropische Küstenregionen spezialisiert und sind daher auf bestimmte Lebensräume angewiesen. © Petr Slavik

 

10.06.2014

Deutschland und Kamerun – Unentschieden im Fußball, umweltpolitisch im Abseits

Wie die Doppelmoral deutscher Umweltpolitik die Regenwaldzerstörung in Kamerun vorantreibt

Zwei zu zwei endete das Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Kamerun am Sonntag den 01.06.2014. Ein ausgeglichenes Ergebnis. Weniger ausgeglichen sind die Rollen, die beide Länder in ihrer schon lang währenden Freundschaft einnehmen. Seit Kameruns Unabhängigkeit im Jahre 1960 unterstützte Deutschland die Entwicklung des Landes bereits mit einer Gesamtsumme von bisher etwa 900 Millionen Euro. Zusätzlich wurde das Land im Jahr 2006 im Rahmen einer internationalen Initiative weitgehend entschuldet. Die Bundesregierung erließ Kamerun Schulden in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro.

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Abb. 2: © SAVE